Baden und Kiesbaggerei schließen sich nicht gegenseitig aus

FREIE WÄHLER fahren nach Gimbsheim

In Groß-Rohrheim stehen rund 400 Bürgerinnen und Bürger hinter der IG Kiesloch und warten seit Monaten darauf, im Kiessee in der Speyerstraße wieder baden zu dürfen. Corona hat sicher auch in diesem Fall dazu beigetragen, dass es mit der Ermittlung der gesetzlichen Vorgaben und Möglichkeiten nicht so schnell ging wie gewünscht. Das Gutachten der Deutschen Bädergesellschaft liegt nun schon einige Wochen vor und es wäre zu wünschen, dass sich Gemeindevertretung und IG Kiesloch schnellstmöglich damit befassen dürfen. Auch wenn noch Informationen aus dem Regierungspräsidium fehlen. Schließlich handelt es sich um ein recht komplexes Thema, welches sicher nicht in einer Sitzung geklärt sein wird.

Baden und Schwimmen bei gleichzeitiger Kiesbaggerei schließen sich nicht grundsätzlich aus. Schon im vergangenen Jahr hatten die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim dazu Beispiele genannt. In Gimbsheim in Rheinhessen, also ganz in unserer Nähe gibt es ein weiteres positives Beispiel. Der Badestrand am „Pfarrwiesensee“ ist an heißen Sommertagen ein beliebtes Ausflugsziel. Das Baden ist kostenfrei und auf eigene Gefahr. Eine Überwachung durch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft(DLRG) findet nicht statt. Die Wasserqualität wird regelmäßig überprüft. Die Oberfläche des Sees beträgt 28 Hektar – der Strand- und Liegebereich ist ca. 1 Hektar (10.000qm groß. Es gibt Toiletten, eine Strandbar und Parkplätze. Die Strandbar ist verpachtet. Die Parkplätze sind von 10-19 Uhr geöffnet und das Tagesticket pro PKW beträgt 10 Euro.

Um weitere Informationen zum Badestrand am Pfarrwiesensee zu erhalten, fahren die die Bürger für Groß-Rohrheim demnächst nach Gimbsheim. Der dortige Bürgermeister hat sich bereit erklärt die Situation vor Ort zu erläutern.

Um Groß-Rohrheim für Radffahrer aufzuwerten muss noch viel passieren

Radwegverbindung

Wieder einmal gab es keine Entscheidung zu den erforderlichen Verbesserungen an den Radwegen. Wieder einmal wurden die Beratungen unterbrochen, weil wieder einmal die Vorarbeiten nicht erledigt waren.Mit diesem zwei Sätzen ist beschrieben,was in der letzten Sitzung des Ausschusses für Dorfentwicklung, Bau- und Umweltfragen zum Thema Radwege besprochen wurde. Es ist sehr schade, dass es mit dem Radwegenetz nicht voran geht und immer wieder neue Ausreden herhalten müssen, weshalb das so ist. Es ist ermüdend und sinnbefreit, wenn die Gemeindevertreter die Verwaltung immer wieder darauf hinweisen müssen, was in der letzten Sitzung besprochen wurden bzw. welche Informationen nicht vorliegen. Wenn kein Interesse an einer Verbesserung der Radwege besteht dann sollte man es einfach sagen. Unverständlich ist auch die Berichterstattung über die Ausschusssitzung in der Presse. Kein Wort über die nicht erledigten Aufgaben.

 

 

Groß-Rohrheim braucht das Ruftaxi in Richtung Bergstraße!

 
Ruftaxi
 
Immer dann, wenn es im Kreis Groß-Gerau genügend eigene Schüler für die weiterführenden Schulen in Gernsheim gibt, werden Groß-Rohrheimer Schüler abgelehnt. Soweit ist es gerade wieder. Betroffene Eltern und Schüler müssen sich also nach einer neuen Lösung umsehen. Die nächste Realschule ist in Bürstadt. Wer sich allerdings eher in einer kleineren Einrichtung wohlfühlt, sucht eine Alternative. Da gibt es beispielsweise die Werner-von-Siemens-Schule (WSL) in Lorsch, die gerade mal halb so groß ist wie die Erich-Kästner-Schule in Bürstadt. Die WSL genießt auch einen sehr guten Ruf. Es stellt sich nur die Frage, wie kommt man nach Lorsch? Mit dem Zug über Bürstadt bedeutet einerseits recht lange Fahrtzeiten mit Umsteigen und zusätzlich einen Weg vom Lorscher Bahnhof zur Schule von mehr als 2 Kilometern.
Was wäre es so einfach, wenn bereits die Linie 643 von Groß-Rohrheim über Einhausen und Lorsch nach Heppenheim eingerichtet wäre. Diese soll, wenn überhaupt, erst nach 2024 fahren. Eine Lösung für das Dilemma könnte die Einrichtung eines Ruftaxis nach Einhausen darstellen. Ab Einhausen bestehen Verbindungen zur Schule in Lorsch, aber auch nach Heppenheim und Bensheim. Jeweils zwei Fahrten am frühen Vormittag, am Nachmittag und am Abend wären ausreichend für die ab dem neuen Schuljahr für Lorsch angemeldeten fünf Schülerinnen und Schüler. In Einhausen einfach in den nächsten Bus steigen könnten dann allerdings auch nicht mobile Arbeitnehmer oder Tagesausflügler zum Kloster oder zur Bergstraße, Besucher der Kreisverwaltung oder des Kreiskrankenhauses. In der neuen Gemeindevertretung werden wir uns dafür einsetzen, dass ein Beschluss zur Einrichtung des Ruftaxis gefasst wird. Unterstützung hat der zuständige Dezernent bereits zugesagt.

FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim erneut zweitstärkste Kraft

Nach dem Wahlsonntag und dem Zählmarathon am Montag trafen sich die Mitglieder der FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim bereits am gestrigen Mittwoch zu einer ersten Wahlanalyse zum Wahlergebnis in Groß-Rohrheim. Durch das Antreten eines neuen Wahlvorschlages war von vornherein klar, dass alle seitherigen Fraktionen Federn lassen.  Gerade deshalb sind wir den Wählerinnen und Wählern dankbar, dass sie uns bei der Wahl am vergangenen Sonntag zum dritten Mal in Folge zur zweitstärksten Kraft bestimmt haben. Zum 5. Sitz fehlen kaum 50 Wählerstimmen. Dieser Schönheitsfehler ist allerdings verkraftbar und wir werden alles dafür tun der übertragenen Verantwortung gerecht zu werden und Groß-Rohrheim weiter nach vorne zu bringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen und hoffen, dass Meinungsbildung und Entscheidungen künftig einfacher werden. Sachlich und fair werden auch in Zukunft die Merkmale unserer Arbeit in der Gemeindevertretung. Als positives Zeichen sehen wir in jedem Fall die gestiegene Wahlbeteiligung.

Auch über das sehr gute Abschneiden  der FREIE WÄHLER Kreis Bergstraße in Groß-Rohrheim freuen wir uns. Ein Stimmanteil von knapp 13% honoriert die gute Arbeit unserer Kreistagsfraktion und hat dazu beigetragen, dass das Gesamtergebnis im Kreis Bergstraße um rund 25.000 Stimmen im Vergleich zur letzten Kreistagswahl erhöht werden konnte..

Kampfansage an wilde Müllablagerungen

Müll res

 

 

An vielen Stellen der Groß-Rohrheimer Gemarkung kommt es leider immer wieder zu wilden Müllablagerungen. Ob man es jemals erreichen wird, dass alle ihren Dreck zuhause entsorgen und nicht einfach in die Landschaft kippen ist fraglich. Denn viele Kommunen haben die gleichen Probleme. In Baden-Württemberg sind die Bürger für Groß-Rohrheim kürzlich auf eine Aktion aufmerksam geworden, die einen gewissen Erfolg verspricht. . Das gleiche Projekt starten sie jetzt in Groß-Rohrheim. An den Plätzen die in der Vergangenheit bereits des Öfteren für Müllablagerungen benutzt wurden, werden in den nächsten Tagen Hinweisschilder aufgehängt. Durch den Text auf den Schildern soll einerseits an das Gewissen der Müllsünder appelliert werden, ihren Müll nicht mehr in die Landschaft zu kippen. Andererseits ist auf den Schildern ein QR-Code aufgedruckt, durch dessen Scan mit dem Smart-Phone man direkt zum Mängelmelder der Gemeinde gelangt. So können wilde Müllablagerungen dort schneller bekannt gemacht und für eine kurzfristige Abholung gesorgt werden. Leider verhält es sich nämlich so, dass dort wo bereits Müll liegt, relativ schnell der nächste Müll dazu kommt.

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