FREIE WÄHLER begrüßen Unterstützung der Hebammen


Weitere Verbesserungen sind dringend notwendig

„Eine Gesellschaft, die sich um ihren Nachwuchs sorgt, ist auf eine ordentliche Absicherung ihrer Geburtshelferinnen angewiesen. Dabei ist Geburtshilfe eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und die Verantwortlichen müssen endlich mehr tun, als in Sonntagsreden ihre Sorge über die Probleme der Hebammen zu äußern“. Mit diesen Worten begründete die FREIE WÄHLER-Fraktion im Kreistag Bergstraße, einen im Frühjahr 2017 gestellten Antrag zur Unterstützung der Hebammen im Kreisgebiet.

Statt eine Entscheidung zu treffen und die Hebammen zu unterstützen wurde der Antrag damals in den Schul- und Sozialausschuss verwiesen. Im Rahmen einer Evaluierung der medizinischen Versorgung im Kreisgebiet, sollte auch die Situation der Hebammen näher betrachtet werden. „Insofern freuen wir uns sehr, dass die Kreisverwaltung in Person von Frau Stolz die Notwendigkeit einer Unterstützung der Hebammen nun öffentlich bestätigt und zugesagt hat. Allerdings ist es mit dem 50%igen Zuschuss für Anschaffungen bei der Nachsorge nicht getan“, untermauert Walter Öhlenschläger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag die Forderung der Freien Wähler.

„Es grenzt es an Sterbehilfe für den Beruf der Hebammen, was die politisch Verantwortlichen in Land und Bund seit Jahren in Sachen Unterstützung und Verbesserungen für die Geburtshelferinnen tun“, so Öhlenschläger weiter. Bekanntermaßen liege die Entlohnung vieler Hebammen auf und unter dem Mindestlohnniveau während die Versicherungsprämien mit bis zu knapp 10.000 Euro im Jahr schon längst nicht mehr bezahlbar seien.

Die vor wenigen Tagen bekannt gewordene Schließung der Geburts-medizinischen Abteilung beim Heilig-Geist-Krankenhaus in Bensheim bedeutet einen weiteren Tiefschlag für die Geburtshilfe im Kreis Bergstraße.

Es passt einfach nicht zusammen, dass die Einrichtung unseres Hebammenwesens als immaterielles Weltkulturerbe gefeiert wird, während Bund und Länder kaum etwas dafür tun, diese Einrichtung zu fördern und zu erhalten. Die Freien Wähler kündigen für die nächste Kreistagssitzung weitere Aktivitäten dazu an.


FREIE WÄHLER Kreis Bergstraße

Wann kümmert sich das Ordnungsamt um den Zustand im Industriegebiet?

 

Seit vielen Monaten weisen wir auf die untragbaren Zustände im Industriegebiet hin. Wochenende für Wochenende campieren dort diverse LKW-Fahrer, hinterlassen Ihren Müll und benutzen die Freiflächen um ihre Notdurft zu verrichten. Die Verantwortung für diese Situation liegt bei den Unternehmen, denen die Lebensumstände der Fahrer (die meist zu Billiglöhnen beschäftigt werden) egal sind.

Es kann deshalb definitiv nicht sein, dass die Allgemeinheit, sprich der Groß-Rohrheimer Steuerzahler die Kosten für die Beseitigung der Wochenend-Hinterlassenschaften bezahlen muss. Hier fordern wir dringend ein gezieltes und nachhaltiges Einschreiten der Ordnungsbehörden! Es geht nicht nur um LKW’s die unser Industriegebiet als Campingplatz missbrauchen und am Sonntagabend weiterfahren. Es geht auch um LKW’s die Samstags bereits hier ankommen und erst am Montag bei einem ansässigen Unternehmen Be- oder Entladen werden.

Die Zahl der Ordnungsamts-Kräfte in Biblis wurde in den letzten Jahren definitiv nicht geringer. Zusätzlich gibt es den freiwilligen Polizeidienst. Irgendein Kollege muss halt mal an zwei, drei Samstagnachmittagen ins Industriegebiet zum Knöllchenverteilen. Einfach Schilder aufstellen reicht halt nicht aus.

Mitgliederversammlung der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim

 

Bei Kaffee und Kuchen trafen sich die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim am 17. März zur Mitgliederversammlung im Rathaus. Anträge zur Mitgliederversammlung waren keine eingegangen und so waren die Regularien schnell abgehandelt. Vorsitzender Walter Öhlenschläger berichtete von den vielfältigen Vereinsaktivitäten des Jahres 2018. Besonders hob er dabei die von Edmund Korffmann und Gerd Henzel vorbereitete Radtour nach Zwingenberg und Rodau hervor. Der sehr gute Zuspruch durch die Bevölkerung ist Ansporn genug, auch im Jahr 2019 eine Radtour durchzuführen. Diese wird am 20. Juni stattfinden. Ziel ist das Kloster Lorsch mit einer sachkundigen Führung in Lauresham. Details folgen in Kürze.

Trotz schlechtem Wetter fand auch der erste Rohremer Herbst großen Anklang und eine ganze Reihe Besucher hatten ihre Vesper mit in die Rathausscheune mitgebracht. Der Rohremer Herbst wird deshalb am Wochenende 21./22. September 2019 eine Fortsetzung finden. Höhepunkt in 2018 war allerdings wieder die Rohremer Kerb. Es wird wohl für immer eine Herausforderung bleiben, die ständig steigende Nachfrage nach Spinatknödeln zu decken.

Schlussendlich bedankte sich Walter Öhlenschläger bei Waltraud Korffmann für die Organisation des montäglichen Nordic Walking, welches sich weiterhin eines regen Interesses erfreut. Mit-Walker/innen sind herzlich willkommen. Gestartet wird (bei trockenem Wetter) um 17:00 Uhr am Dammhäuschen.

In seinem kommunalpolitischen Rechenschaftsbericht führte der Vorsitzende aus, dass sich die Freien Wähler- Bürger für Groß-Rohrheim weiterhin mit Augenmaß für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Gemeinde einsetzen. Letztlich stammen die weg-weisenden Initiativen in der Gemeindevertretung aus der Feder der Freien Wähler oder werden von den Freien Wählern vorangetrieben. Die Ausweisung des neuen Baugebietes, die Überarbeitung der Radwege, die Sanierung der Lindenhofschule, die Erweiterung des Kommunalen Kindergarten oder die Senkung der Abwassergebühren sind nur einige Beispiele dafür. “Solange die Zahlen des Gemeindehaushaltes nicht detailliert untersucht sind, wird es keine Zustimmung zu irgendeiner Erhöhung von Steuern geben“, sind sich die Freien Wähler einig.

Vehement wurde auch für eine Verbesserung der Einnahmen der Gemeinde gekämpft. Allerdings konnten nicht für alle Initiativen die erforderlichen Mehrheiten erreicht werden.
Die Entwicklung von Groß-Rohrheim sehen die Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim mit deutlich größerer Sorge als noch vor einigen Jahren. Eine Standortumfrage der IHK Darmstadt unterstreicht diese Bedenken. Insofern erscheint es außerordentlich wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger voll umfänglich über alle politischen Themen im Dorf informiert werden. Die Auflage des „Ausscheller“ hat deshalb nicht nur eine Berechtigung, sondern ist vielmehr ein wichtiger Teil der kommunalpolitischen Arbeit der Freien Wähler- Bürger für Groß-Rohrheim.
Die Schatzmeisterin Waltraud Korffmann berichtete von positiven Entwicklungen bei den Mitgliederzahlen und beim Kassenbestand. Die Kassenprüfer bestätigten ihr eine tadellose Kassenführung. Auf Antrag von Ursula Schmitt erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Müll und Dreck im Industriegebiet

 

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Seit Monaten weisen wir immer wieder darauf hin, dass insbesondere LKW’s die übers Wochenende im Industriegebiet parken, Müll und Dreck hinterlassen. Verursacher dieser Verunreinigungen sind zwar oftmals die LKW-Fahrer, die teilweise wochenlang von Zuhause weg sind. Eigentliches Problem sind jedoch Unternehmen, die die finanzielle Not der meist osteuropäischen Fahrer ausnutzen und diese extrem schlecht bezahlt quer durch Deutschland und Europa schicken. Oft genug wird dabei ganz bewusst darauf gesetzt, dass Fahrer aus Osteuropa leidensfähig und zu einem Leben aus der Einkaufstasche bereit sind.

Gesellschaftliche Probleme dieser Art werden wir in Groß-Rohrheim nicht lösen können. Wir können aber auch nicht zusehen, wie das Industriegebiet immer weiter vermüllt und die Bürgerinnen und Bürger die Kosten für Entsorgung der Hinterlassenschaften zu tragen haben. Insofern fordern wir umgehend nachhaltige Kontrollen, wie sie in unseren Nachbargemeinden bereits teilweise durchgeführt werden.

Am vergangenen Freitag wurde offenbar bereits eine erste Kontrolle durchgeführt. Viele LKW’s beenden ihre Touren jedoch erst am Samstag und so konnte man am Sonntag dann doch wieder neun Wochenendparker zählen. Die Kontrollen müssen auch am Samstag stattfinden. Und Fahrzeuge die für Firmen unterwegs sind, die in unserem Industriegebiet ansässig sind, sollen dann bitte auf deren Gelände und nicht auf der Straße abgestellt werden.

Radwege in und um Groß-Rohrheim

 

Im Juni 2018 hatte sich die Gemeindevertretung auf Antrag der Freien Wähler-Bürger für Groß-Rohrheim mit den Radwegen in und um Groß-Rohrheim befasst. Diverse Maßnahmen wurden dazu beschlossen. Bis dato fehlen allerdings entsprechende Rückmeldungen hinsichtlich der Umsetzung dieser Maßnahmen.

Die wichtigste Maßnahme, nämlich die Schaffung eines straßenbegleitenden Radweges nach Einhausen erhielt seinerzeit keine Mehrheit. Allerdings ist der Kreis Bergstraße derzeit dabei (ebenfalls auf Initiative der Freien Wähler) sein Radwege-Netz zu optimieren und sein Radverkehrskonzept an die heutigen Bedürfnisse und Anforderungen der
Bevölkerung anzupassen. Kreisweit soll damit die Radwegeführung verbessert und die
Nahmobilität gestärkt werden.

Daher sind auch die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Bergstraße aufgerufen, ihre
Ideen, Anregungen und Wünsche in punkto Radwege in das Projekt einzubringen.

Unter www.radforum-bergstrasse.de<http://www.radforum-bergstrasse.de> steht
dazu eine Internetplattform zur Verfügung, die per PC und mobile Endgeräte
(neu) genutzt werden kann. Hier können Interessierte bis Ende März
beispielsweise mangelhafte oder fehlende Radverkehrsverbindungen benennen,
bestehende Radverkehrsverbindungen kommentieren sowie Gefahrenstellen in
einer Karte des Kreises markieren und beschreiben.

Nutzen Sie diese Möglichkeit um auf den fehlenden Radweg nach Einhausen aber auch auf andere Optimierungsmöglichkeiten unseres Radwegenetzes hinzuweisen. Helfen auch Sie dabei mit, dass das Radfahren in und um Groß-Rohrheim dank optimierter Wege und Wegführungen noch attraktiver wird!

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